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Machen Sie sich nichts vor: Eine gerichtliche Hausratsteilung will niemand - und sie interessiert regelmäßig auch nicht die Gerichte. Müssen sie sich doch mit dieser "lästigen Sache" befassen, dürfen Sie besondere Akribie bei der Klärung der Frage, welchem Ehegatten "nach billigem Ermessen" welcher Schrank, welcher Stuhl und welche Tischdecke zuzusprechen sei, nicht erwarten - und das ist richtig so! - Ich erinnere mich an ein vor Jahren bei dem Amtsgericht Essen anhängiges Verfahren, in dem der zuständige Familienrichter einen Ortstermin in dem im Miteigentum beider Ehegatten stehenden Einfamilienheim anberaumte und vorab verfügte, dass die miteinander aufs Äußerste miteinander streitenden Eheleute zu diesem Termin ihren gesamten Hausrat auf die Straße zu stellen hätten - der Übersicht halber, damit das "hohe Gericht" gerecht sein Ermessen betätigen könne. - Die Motivation des Amtsrichters war klar: Er hatte - nach vorherigen mehrfachen erfolglosen Einigungsversuchen - die vage Hoffnung, dass diese - im Übrigen rechtswidrige - Auflage die Parteien zum Einlenken bewegen möge. Er hatte sich geirrt...  Im Beisein der gesamten Nachbarschaft fand - überdies im strömenden Regen - der Ortstermin statt, zu dem die Streithähne die wesentlichen Hausratsgegenstände vor das Haus gestellt hatten (seltsamerweise trugen sie die Schränke gemeinsam aus dem Haus - ein untrügliches Zeichen dafür, dass sie im Streit ihre verbindende Gemeinsamkeit hatten und schon deswegen eine Trennung voneinander einem jedem geschadet hätte...).

Mein Rat: Teilen Sie den Hausrat möglichst außergerichtlich auf - und gehen Sie nur dann zu Gericht, wenn es nicht anders geht!

In dem einen wie dem anderen Fall vertrete ich Sie engagiert. Einige der relevanten Fragestellungen sind folgende:

Hausrat

  • Was sind Hausratsgegenstände?
  • Wem gehört was von den Hausratsgegenständen nach der Trennung?
  • Wie wird der Hausrat aufgeteilt und wie werden Kinder bei dieser Aufteilung berücksichtigt?
  • Wann kommt eine Ausgleichszahlung in Betracht?
  • Welche außergerichtliche Regelung empfiehlt sich, um ein - unsinniges - gerichtliches Hausratsverfahren zu vermeiden?
  • Gibt es ein "Erstzugriffsrecht" eines Ehegatten auf bestimmte Hausratsgegenstände?
  • Was ist mit Hausratsgegenständen, die sich "in Natur" nicht teilen lassen?