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Vita Dr. Klaus Erfmeyer

Meine Vita:

  • geboren 1964 in Dortmund, verheiratet, eine Tochter
  • nach der Grundschule Besuch des Helmholtz-Gymnasiums in Dortmund, dort Abitur  Juni 1983
  • bis Oktober 1984: Zivildienst
  • Oktober 1984 bis Oktober 1988: Studium der Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum
  • April 1989: Erstes Juristisches Staatsexamen (OLG Düsseldorf)
  • April 1989 bis Dezember 1989: Promotion zu einem steuerrechtlichen Thema bei Prof. Dr. Heinrich-Wilhelm Kruse (Ruhr-Universität Bochum)
  • Januar 1990 bis Dezember 1992: Referendariat beim Landgericht Dortmund; in dieser Zeit zugleich Lehrtätigkeit an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in Dortmund
  • Dezember 1992: Zweites Juristisches Staatsexamen (OLG Düsseldorf)
  • Februar 1993 bis Juli 1993: Referent beim Landkreistag Nordrhein-Westfalen
  • seit September 1993: Rechtsanwalt, seit Januar 2002 Seniorpartner der zu diesem Zeitpunkt gegründeten Kanzlei Erfmeyer & Wassermeyer in Essen
  • 1996: Zulassung als Fachanwalt für Familienrecht, seit diesem Jahr auch Veröffentlichungen in juristischen Fachzeitschriften und weitere Fachpublikationen
  • 1997: Zulassung als Fachanwalt für Verwaltungsrecht
  • 2004 bis 2014: Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum für Verwaltungsrecht (Lehrstuhl Prof. Dr. Martin Burgi)
  • Referent bei der IKK-Akademie
  • Referent bei den Rechtsanwaltskammern Hamm und Celle,
  • Lehraufträge der Hochschule für Gesundheit, Bochum
  • Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung NRW für den Bereich Ordnungswidrigkeitenrecht
  • Verfahrensbeistand für Kinder im Auftrag von Amtsgerichten

Meine Arbeitsweise als Rechtsanwalt:

Dass Anwältinnen und Anwälte verpflichtet sind, die rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen ihrer Mandanten zu wahren und ihr Bemühen schulden, den Mandatsauftrag bestmöglich zu erfüllen, ist bekannt und gilt für mich ebenso wie für jede Kollegin und jeden Kollegen. Innerhalb des unantastbaren Pflichtenkreises unterscheiden sich die Arbeitsweisen in der Erbringung der anwaltlichen Dienstleistung teilweise beträchtlich und sind so unterschiedlich wie die menschlichen Charaktere selbst. Die Motive, aus denen heraus die Anwältin oder der Anwalt arbeitet, weichen individuell voneinander ab und prägen deshalb auch die Art und Weise der Zusammenarbeit mit der Mandantin oder dem Mandanten und somit durchaus auch die Qualität des Mandatsverhältnisses.

Einer der größten Vorteile der Anwaltstätigkeit ist für mich nach wie vor ihre Vielseitigkeit. Es gibt nur wenige Berufe, die einerseits fortlaufend neue und hohe Anforderungen an die Berufsausübung stellen und dafür andererseits mit stets neuen Einblicken in unterschiedlichste Lebenssachverhalte und vielseitige Begegnungen mit Menschen belohnen. Hieraus folgt mein berufliches Interesse: Sie sind für mich kein "Fall". Wenn ich Ihr Mandat übernehme, stehe ich dafür ein, gemeinsam mit Ihnen zügig und lösungsorientiert Wege zu gehen, die Ihren rechtlichen und wirtschaftlichen Zielen dienen. Es geht um ein Miteinander, das nur gelingt, wenn wir auf Augenhöhe verlässlich zusammenarbeiten.

    Daraus folgen meine Arbeitsgrundsätze:

    • Wenn Sie mich als Anwalt beauftragen möchten, muss die "Chemie" zwischen uns stimmen. Sie ist unabdingbare Voraussetzung für unsere professionelle Zusammenarbeit.
    • Das Mandatsverhältnis muss von Vertrauen geprägt sein. Das setzt wechselseitige Offenheit und wechselseitigen Respekt voraus. Wenn es am Vertrauen fehlt, ist es im beiderseitigen Interesse besser, das Mandat nicht anzunehmen.
    • Als Anwalt nehme ich Ihre Interessen engagiert wahr. Mögliche Wege und Handlungsoptionen erörtere ich mit Ihnen vorab und berate Sie über Chancen und Risiken - auch in finanzieller Hinsicht. Als "Mietschnauze" diene ich hingegen nicht. Gebotene Sachlichkeit hindert keine Schärfe in der Argumentation. Ganz im Gegenteil: Sie ist oft erforderlich, um die eigene Position zu konturieren. Beleidigungen und Diffamierungen des Gegners scheiden dagegen aus. Sie vertragen sich nicht mit meinem Verständnis von der Ausübung des Anwaltsberufs. Abgesehen davon tragen sie nicht zum Erfolg bei, sondern erzeugen häufig einen gegenteiligen Effekt.
    • Die für jeden Fall wichtigen Sachinformationen können nur von Ihnen beigesteuert werden. Die von Ihnen präsentierten Fakten und meine rechtliche Einordnung bilden die Basis, von der aus Handlungsoptionen erarbeitet werden können. Deshalb ist es gut und richtig, wenn Sie - über die von mir nachgefragten Informationen hinaus - all jenes mitteilen, was aus Ihrer Sicht für die Bearbeitung Ihres Falles wichtig ist. In welchem Umfang und in welcher Darstellung diese Informationen in der weiteren außergerichtlichen oder gerichtlichen Tätigkeit verwendet werden, richtet sich danach, ob sie Ihrem außergerichtlichem oder prozessualem Ziel dienen. Deshalb kann es in Ihrem eigenen Interesse nötig sein, Ihre Informationen zu bündeln und auf die wesentliche Aussage zu konzentrieren.
    • Schreiben an die Gegensätze oder Schriftsätze an ein Gericht erhalten Sie regelmäßig vorab - und zeitnah - im Entwurf. Dies ermöglicht Ihnen zum einen, zu überprüfen, ob die von Ihnen gemachten Sachangaben inhaltlich zutreffend umgesetzt worden sind. Zum anderen ist so gewährleistet, dass Sie stets von vornherein in den weiteren Verfahrensgang eingebunden sind. Dies schafft Transparenz; Sie sollen nicht von dem Tun Ihres eigenen Anwalts überrascht werden!
    • Häufig geht es darum, rechtzeitig zu handeln. Sowohl die außergerichtliche als auch die gerichtliche Tätigkeit ist regelmäßig davon geprägt, gesetzte Fristen einzuhalten. Ich schöpfe Fristen nur dann "bis zum letzten Tag" aus, wenn es nicht anders geht oder taktisch sinnvoll erscheint. Unabhängig hiervon sollten Sie Ihre für mich (und somit für meine Arbeit für Sie) wichtigen Informationen rechtzeitig vor einem Fristablauf übermitteln. Dies verhindert Schnellschüsse und dient insbesondere Ihrem Interesse, dass ich mit Umsicht und in Abstimmung mit Ihnen die erforderlichen und richtigen Schritte vorbereiten und alle wichtigen Informationen außergerichtlich oder prozessual zielführend verwenden kann.